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Hier nur drei von vielen Attacken gegen den falschen Umgang mit Plastik und Kunststoffen, die im Netz zu finden sind.





Deine Unterschrift gegen die Mikrofaservergiftung der Umwelt kann hier abgegeben werden: Mikrofiber Pollution

Deine Unterschrift gegen die Mikrofaservergiftung der Umwelt kann auch mit dieser Aktion wertvoll sein Schmutziges Geheimnis

Hier der Link zur Petition von CAMPAC Petition von CAMPACT







Der Wortlaut der CAMPAC Resolution:



Sehr geehrte Frau Umweltministerin,

wir fordern eine gesetzlich verankerte Pflichtabgabe für jedes in Verkehr gebrachte Kunststoffprodukt.
Wer in Deutschland Kunststoffprodukte verkauft oder abgibt, muss Verantwortung für die Umweltbelastung durch diese übernehmen, da sie auch bei uns in großen Mengen in die Umwelt gelangen.
Um das Problem wirksam zu bekämpfen, muss zum einen der Eintrag in die Umwelt drastisch reduziert, zum anderen bereits vorhandener Plastikmüll beseitigt werden.
Eine Abgabe auf Kunststoffprodukte soll die Finanzierung entsprechender Maßnahmen ermöglichen.
Alle eingenommenen Gelder müssen entsprechend dem Verursacherprinzip zur Minimierung und Beseitigung bereits vorhandener und zukünftiger Verunreinigungen durch Kunststoffe in Wasser, Boden und Luft verwendet werden.
Die Abgabe sollte für Produktgruppen (z.B. Verpackungen oder Produkte, die Mikroplastik enthalten bzw. bei deren Nutzung Mikroplastik freigesetzt wird)
entsprechend ihrer Umweltbelastung gestaffelt werden.

Warum ist das wichtig?
Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Doch ihr massenhafter Einsatz hat unerwünschte Folgen für Mensch und Umwelt.
Insgesamt werden in Deutschland jährlich 10 Millionen Tonnen Kunststoff verbraucht.&xnbsp; Trotz eines gut funktionierenden Müllsystems landen auch in Deutschland Plastikabfälle in der Umwelt.
Einerseits sind das achtlos entsorgte oder verloren gegangene Kunststoffprodukte, aber auch Mikroplastik, das u.a. beim Reifenabrieb oder Waschen von Synthetikkleidung entsteht.
Für diese Umweltbelastung übernimmt bisher niemand Verantwortung.&xnbsp;

Plastikkonsum
Der massenhafte Plastikkonsum hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt

Jährlich werden weltweit über 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert.
Laut aktueller Studie der Ellen-Mc-Arthur-Stiftung werden davon jährlich 8 Millionen Tonnen in die Weltmeere gespült.

Gelangen Kunststoffe in unsere Umwelt, wird ihre enorme Haltbarkeit zum Problem.
Plastik ist nicht biologisch abbaubar, die Zersetzung kann mehrere Jahrhunderte dauern.
In den Meeren haben sich bereits gigantische Mengen an Plastikmüll angesammelt: Allein am Meeresboden der Nordsee beträgt die geschätzte Müllmenge 600.000 m³.

Lebewesen können sich in Kunststoffmüll verheddern oder auch anstelle von Nahrung Plastikteilchen unterschiedlichster Größe aufnehmen.
Enthaltene und anhaftende Schadstoffe können über die Nahrungskette wieder auf unseren Tellern landen.

Kunststoffe werden in der Umwelt in immer feinere Teile zerkleinert. Unterhalb einer Größe von 5 Millimetern spricht man von Mikroplastik.
Mikroplastik lässt sich mittlerweile in den Umweltmedien Wasser, Luft und Boden, in Wasserorganismen und in Lebensmitteln nachweisen.
Die Folgen sind noch nicht absehbar.

Mikroplastik entsteht in erster Linie durch Zerkleinerung von Kunststoffabfällen in der Umwelt.
Eine wichtige Quelle sind auch Pellets für die Weiterverarbeitung zu Kunststofferzeugnissen, die beim Transport verloren gehen.
Durch den Verlust von Rohpellets gelangen dem Umweltbundesamt zufolge allein in Deutschland 21.000-210.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt.
Auch bei der sachgemäßen Nutzung von Produkten aus Kunststoff können sich kleine Partikel lösen und in die Umwelt gelangen.
Durch Reifenabrieb sind es in Deutschland jährlich 60.000 bis 111.000 Tonnen Mikroplastik, durch die Wäsche von Kleidung aus Kunststofffasern etwa 80 bis 400 Tonnen.



Quellen
Ellen Mc Arthur Stiftung
Umweltbundesamt: Kunststoffabfälle in Deutschland
Umweltbundesamt: Mikroplastik im Meer. Wie viel? Woher?
Umweltbundesamt: Verpackungsabfälle
www.verbraucherservice-bayern.de


Auch die Vereinten Nationen haben eine Resolution zu Plastikverschmutzung der Ozenae entworfen und verabschiedet.



Hier gibt es das PDF Dokument zum Download:





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